Ein Leben ohne Stress, Angst und Druck – Bilde dein ANTI Stress System

Jeder kennt es und versucht so weit wie möglich zu vermeiden, was niemand in der Unternehmerwelt vermeiden kann: Stress.

Probleme mit den Klienten, deutsche Bürokratie und die Schwierigkeiten des Wachstumsprozesses sind nur wenige der potentiellen Stressquellen. Stress ist aus biologischer Sicht sogar wichtig um zu lernen und Resistenzen dagegen zu entwicklen. Trotzdem entwickelt  sich gerade im Business Kontext eine Epidemie an, mit immer zahlreicheren Fällen von Burn-out und Stress. Das bedeutet, dass Stress unvermeidbar und sogar wichtig ist, sodass wir einen Weg finden müssen um ihn so weit wie möglich zu minimieren und kontrollieren zu können.

Der erste Schritt ist, die persönlichen Stress Punkte zu identifizieren:

Wie wir alle wissen: Wissen ist Macht! Wenn du weißt, welche Situationen oder Anforderungen die Schalter in deinem Leben sind, die deine Laune, Motivation und Leistungsfähigkeit umlegen, dann kannst du diese Situationen effektiv vorbeugen und Strategien entwickeln diese Stressmomente bewusst zu umgehen.

Frage dich also: Was sind die Knöpfe und Schalter, die meine Emotionen hervorrufen? Welcher Stimuli führen dazu, dass Stress bei mir ausgelöst wird und ich unruhig werde?

Der zweite Schritt

ist ein persönliches ANTI Stress System zu entwickeln das uns in Stresssituationen dabei hilft, diesen unmittelbar zu bekämpfen und unseren Arbeitstag und unsere Produktivität dabei nicht beeinflussen. Die stärkste Waffe die wir in solchen Momenten nutzen können, ist das Re-Framing (deutsch: re-definieren) der Stresssituation in der wir uns gegenwärtig befinden. Wir können in diesen Situationen bewusst einen neuen Rahmen setzen, der uns eine andere Sichtweise auf die Situation ermöglicht und unser Stress Level deutlich senkt.

Oftmals beziehen wir Erlebnisse, Entwicklungen oder Aussagen direkt auf uns, obwohl diese nicht für uns bestimmt sind oder interpretieren Situationen viel schlimmer als sie es wirklich sind. Der Situation eine ganz neue Bedeutung zu geben hilft uns dabei, diese mit einem geringeren persönlichen Involvement zu betrachten. Somit gehen wir von einem subjektiven Protagonisten zu einem objektiven außenstehenden Betrachter über und schützen uns somit davor uns selbst vom Stress beeinflussen zu lassen bzw. uns selbst runterzuziehen.

Verändere deine Perspektive und Sichtweise auf die Situation und du veränderst deine Emotion. Der Trick dabei ist, bei den im Alltag auftretenden Situationen stets den Fokus und die eigene Sichtweise ändern zu können. Wichtig ist ebenfalls sich auf die positiven und hilfreichen Aspekte dieser Situation zu fokussieren, die anstelle von dem Stressimpuls ermutigende und motivierende Gedanken in dir hervorrufen.

Die absolute Notbremse gegen Stress, die wir jederzeit ziehen können und sollten um uns vorm täglichen Burn-out zu schützen ist: 

Den eigenen Körper nutzen um den Geist zu befreien.

Unzählige Studien haben den positiven Effekt von körperlicher Betätigung bereits ab 5 Minuten bewiesen und ihre Kraft und beruhigende Wirkung bestätigt. Schon ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft beruhigt uns, da wir durch unsere Atmung neuen Sauerstoff in unseren Körper pumpen. Dadurch bekommen wir wieder einen klaren Kopf, um weiterhin an unserem Traum arbeiten zu können, anstatt sich vom überhand nehmenden Stress davon abhalten zu lassen. 

3 Wege deine negativen Glaubenssätze aufzulösen

Glaubenssätze sind tief verankerte Muster, Überzeugungen und Limitierungen denen jeder Mensch gegenüber steht. Sie sind ein lebenslanger  Wegbegleiter und beeinflussen uns selbst und unsere Einstellung anderen gegenüber.

Sie haben Einfluss über unsere Entscheidungen, Gefühlen und unsere Handlungen.

Menschen sind ständig auf der Suche nach Bestätigung, dass ihre Glaubenssätze wahr sind und sich diese dementsprechend in unserem Unterbewusstsein verankern. Glaubenssätze können oftmals eine negative Auswirkung auf uns haben und unser Leben beeinflussen, wenn wir von ihnen überzeugt sind. Somit sind negative Glaubenssätze fatal, da sie uns limitieren, ausbremsen und Hindernisse in den Weg stellen. Hierbei verlieren wir den Mut, die Zuversicht und den Glauben an uns selbst. Neues auszuprobieren fällt uns schwer und die bequeme Variante scheint angenehmer als das Risiko etwas neuem ausgeliefert zu sein.

Die Liste an negativen Glaubenssätze, die uns in den meisten Fällen bekannt sind da wir uns oft so fühlen und denken:

  • Immer habe ich Pech.
  • Ich bin nicht attraktiv genug.
  • Das Glück ist nie auf meiner Seite.
  • Ich bin nicht beliebt.
  • Ich bin es nicht wert.
  • Ich bin unauffällig.
  • Ich verdiene es nicht.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Mir fehlt das gewisse Etwas.
  • Ich schaffe es nur durch harte Arbeit.
  • Ich bekomme nie etwas geschenkt.
  • Ich werde nicht wahr genommen.
  • Ich darf meine Gefühle nicht zeigen.

Woher kommen Glaubenssätze?

In der Regel übernehmen wir diese von unserer Familie, Umfeld, Freundeskreis oder Bekannten, die uns auferlegt wurden. Wir haben diese gehört, wahrgenommen, gelernt und schließlich übernommen.  Viele Glaubenssätze haben wir ebenfalls selbst gebildet, wenn wir uns ungewollt oder schlecht gefühlt haben. Die Wiederholung eines Gefühls oder einer bestimmten Situation, führt dazu, dass wir einen Glaubenssatz entwickeln. Glaubenssätze wie „Niemand mag mich“ oder „Ich bin nicht gut genug“, können sich  durch das gesamte Leben ziehen.

3 Wege für ein erfülltest Leben

1. Erkenne deine Glaubenssätze

Da Glaubenssätze uns das ganze Leben über begleiten, befreien wir uns nicht automatisch von alten Gedankenmustern wenn wir erwachsen sind. Wichtig ist hierbei, dass wir unsere Glaubenssätze kennen und diese aufdecken, damit wir die Möglichkeit haben sie freizulegen und zu hinterfragen.

  • Mit Hilfe der folgenden Fragen, kannst du deine unbewussten Glaubenssätze erkennen:
  • Welche Verallgemeinerungen verwendest du oft in deinem Alltag? (z. B. “ oder „Nie werde ich wahr genommen“ oder „Jeder hat Glück nur ich nicht“)
  • Welche Redewendungen oder Sprüche sind dir von deinem Umfeld bekannt (Freunde, Familie)? (z. B.  „Ohne harte Arbeit erreichst du nichts“)
  • Welcher Bereich deines Lebens ist für dich nicht zufriedenstellend?

Notiere deine Glaubenssätze und erlaube dir dich für etwas Neues zu öffnen und deine bisherigen Glaubenssätze zu hinterfragen. Wenn du dir zum Beispiel notiert hast „Ich habe nie Glück“, dann hinterfrage diesen warum er sich in dein Leben manifestiert hat.

Werde dir klar darüber, wie dieser Glaubenssatz entstanden ist, die Erkenntnis darüber ist der richtige Schritt zur Heilung.

2. Eliminiere den Tunnelblick

Werde dir darüber bewusst, ob dieser Glaubenssatz noch aktuell ist und verdeutliche dir, dass du derjenige bist der den Fokus darauf setzt ob dieser Glaubenssatz immer wieder bestätigt wird.

Du suchst demnach nach Situationen, die diese Gedankenmuster bestätigen. Es ist vergleichbar mit einem Tunnelblick, der die Erfahrungen hervor hebt die diese Glaubenssätze bestätigen.

Wenn du den Fokus in den letzten Jahren darauf gerichtet hast, dass du zum Beispiel immer Pech hast, dann hast du somit die Möglichkeit deine e Überzeugung zu widerlegen.

Mache dir bewusst, in welchen Situationen du Glück hattest und es dir gut dabei ging. Diese werden dir dabei helfen bewusst deinen Fokus zu ändern und dich auf die positiven Sachen zu konzentrieren. Somit entwickelst du einen neuen Glaubenssatz „Das Glück ist auf meiner Seite“.

Eine weitere Hilfestellung ist ein Erfolgstagebuch, dass dich dabei unterstützt deine Erfolge zu realisieren und zu feiern. Notiere dir jeden Abend deine Erfolge, insbesondere die kleinen alltäglichen und zelebriere diese. Du ziehst bewusst mehr Erfolg in dein Leben, indem du dich dafür gezielt öffnest.

3. Definiere deine neuen Glaubenssätze

Nachdem du deine negativen Überzeugungen erkannt hast, bist du nun in der Lage neue Glaubenssätze zu definieren und positiv zu gestalten. Hier ein paar Beispiele:

  • Niemand mag mich! –> Es gibt Menschen, die mich mögen.
  • Ich fühle mich unbeliebt! –> Es gibt viele Menschen, die gerne mit mir zusammen sind.

Deine neu definierten positiven Glaubenssätze stellen für dich die Wahrheit dar, da du die Beweise hierfür bereits gesammelt und für dich ermittelt hast.

Lese dir deine neuen Überzeugungen durch, und verankere diese in dein Bewusstsein damit du diese in dein Leben integrierst. Indem du dich auf die positiven Glaubenssätze fokussierst, wirst du automatisch mehr Positives in dein Leben anziehen.

Habe ich das Zeug zum Unternehmer?

Wer mit dem Gedanken spielt selbstständig zu werden, hat unzählige Fragen die er sich als Gründer stellt:

Welche Stärken sollte ich als Unternehmer mitbringen? Was bedeutet Selbstständigkeit? Bin ich als Gründer geeignet? Welche Schwächen können ein Problem für mich darstellen?

Was sind die Herausforderungen für einen Unternehmer?

Frage dich zunächst ob du ein Unternehmertyp bist, da eine erfolgreiche Existenzgründung vom Gründer selbst abhängig ist. Hierbei ist es wichtig, Herausforderungen zu erkennen und diesen gegenüber zu stehen.

Identifiziere deine Stärken und Schwächen!

Bereits folgende Fragen stellen bei vielen Gründern ein Hindernis dar:

  • Was sind meine Stärken?
  • In welchem Bereich gibt es Handlungsbedarf?
  • Bin ich als Unternehmer geeignet?

Tipp: Gehe ehrlich und ohne Selbstkritik mit diesen Fragen um und überlege gezielt was deine Stärken sind und wo du noch Optimierungsbedarf hast.

Kennst du deine Stärken und Schwächen?

Investiere Zeit, Geld und Energie!

Um den Erfolg deines Unternehmens zu gewährleisten, solltest du als Gründer dazu in der Lage sein mit Stress umzugehen und viel Zeit in dein Unternehmen zu investieren. Wichtig ist es hierbei die Energie aufzubringen und in schwierigen Situationen die Nerven zu behalten.

Wie belastbar bist du als Unternehmer?

Darauf kommt es wirklich an!

Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, emotionale Stabilität und Kreativität helfen dir als Unternehmer deine Motivation beizubehalten. Auch in schlechten Zeiten solltest du als Unternehmer Risikobereitschaft zeigen und deine Unsicherheiten überwinden. Oftmals können  neue Herausforderungen auf dem Markt auftretet, wobei deine Flexibilität auf Veränderungen gefragt ist.

Bist du durchsetzungsfähig und emotional stabil?

Übernehme Verantwortung!

Als Unternehmer übernimmst du viel Verantwortung für verschiedene Bereiche wie deine Mitarbeiter, den Umsatz, das Produkt, Lieferanten etc. Damit du effektiv und produktiv deine Aufgaben meistern kannst, ist es wichtig Entscheidungen zu treffen und Unsicherheiten zu eliminieren. Geduld und Durchhaltevermögen ist bei der Existenzgründung eine wichtige Voraussetzung für Erfolg.

Kannst du Entscheidungen als Unternehmer treffen und Verantwortung übernehmen?

Was du bedenken solltest.

Klare Verhältnisse in deinem privaten Umfeld sowie die Identifizierung mangelnder Kenntnisse im kaufmännischen Bereich, helfen dir dabei Risikofaktoren für deinen Erfolg zu umgehen. Diese Faktoren sind bereits vor deiner Existenzgründung wichtig, um dir darüber im Klaren zu sein, dass du stressigen Situationen gegenüber stehst und viel Zeit investieren musst.

Bist du bereit deine private Zeit aufzubringen?

Folgende Leitfragen helfen dir dabei, zu identifizieren ob du bereit bist selbstständig zu werden:

  • Kennst du deine Stärken und Schwächen?
  • Wie belastbar bist du als Unternehmer?
  • Bist du durchsetzungsfähig und emotional stabil?
  • Kannst du Entscheidungen als Unternehmer treffen und Verantwortung übernehmen?
  • Bist du bereit deine private Zeit aufzubringen?

Wenn du feststellst, dass du als Gründer die meisten Fragen mit einem „Nein“ beantwortest, solltest du dir genau überlegen ob du in die Selbstständigkeit gehst. Was die dabei helfen kann deine Schwächen  und Defizite zu kompensieren, ist eine Gründung im Team. Zielstrebigkeit, Motivation, Engagement und Wissen bringen dich voran und machen dich zu einem erfolgreichen Unternehmer.